... Reloaded JAVA habe ich in der Version 1.0 (1992 oder 1993) mal ausprobiert und "klassische" Listen (mit Pointern) programmiert. Im Sommer 1999 habe ich in Berlin das gleiche nochmal gemacht - als Fingerübung. Das war das letzte Mal, daß ich etwas codiert habe, bis ich mich vor zwei Jahren mit SWIFT beschäftigt habe, das ist zumindest JAVA ähnlich, wenn auch sehr auf Apple Geräte ausgerichtet.
Professionell (also für Geld) habe ich von 1985 bis 1996 in HP Basic, dbase III/IV , MS Access, am allermeisten in C und Objective-C (auf dem NeXT) entwickelt, aber nicht in JAVA.
Bei der JAVA Entwicklung ist einiges passiert in der Zwischenzeit, speziell die Entwicklungsumgebungen sind auf einem anderen Level. Die JAVA Bibliotheken beihalten jetzt alles was man braucht (und noch mehr) - auch Listen, Sortiermethoden, und Konzepte die es in den 90iger Jahren noch gar nicht gab. Der erste Schritt war es, eine Entwicklungsumgebung auf dem Mac zu installieren, und halbwegs zu verstehen wie sie funktioniert. Die eclipse IDE ist "OpenSource", und war doch schnell installiert. Das "Hello World" wird mitgeliefert.
Die erste Übung in JAVA war der unvermeidliche, "ewige" Bubblesort. In den 80-iger und frühen 90-iger Jahren habe ich meinen Lebensunterhalt mit HP-BASIC und C/C96 Schulungen bei Bosch verdient. 5 Tage die Woche, jeweils 8h-9h Unterricht. In den Kursen haben wir die Schüler u.a. den BubbleSort implementieren lassen. Seitdem hat sich der, zugegebenermassen simple, Algorithmus bei mir "eingebrannt".
Zur Übung habe ich den Algorithmus jetzt in diversen Versionen umgesetzt, mal mit reiner ASCII Ein-/Ausgabe auf der Konsole, und dann mit unterschiedlichen SWING Oberflächen, und Einbindung in OSX. Sieht noch ein bisschen "clumsy" aus. Sortiermethoden gibt es in JAVA zur Genüge - aber zum Wiedereinstieg war das genau das richtige. Die eigentliche Erkenntis für mich war, das es mit dem Programmieren ist wie mit dem Fahrradfahren - man vergisst das Prinzip nicht.