Grand Prix International Magazin

Irgendwo in diesem Blog habe ich das GPI Magazin schon mal erwähnt. In Stuttgart habe ich es regelmässig gekauft, und schon vorher hatte ich es als Schüler gesehen (Kiosk?). Fotos von den Cahiers, die Cutaways von Piola, beigelegte Poster, Stories zu den Fahrern, technische Details, Essays von bekannten Autoren - all das hat sich hier für mich zum ersten Mal erschlossen. Es gab am Anfang eine englische, eine deutsche und eine französische Version des gleichen Heftes. Zudem erschienen die Hefte anfangs auch zu jedem Rennen, später monatlich. Mitte 1986 war dann Schluß - das Magazin war hochwertig, aber in der Produktion einfach zu teuer. Ich habe, wo immer es ging, ältere Ausgaben gekauft, aber längst noch nicht alle zusammen. Der Zahn der Zeit und diverse Umzüge haben ihnen aber doch zugesetzt.


PDF -Scans in der F1 Web Site

Und auch hier bin ich nicht alleine. Im Web hat jemand (danke dafür übrigens!) alle GPI Hefte gescannt bzw. abfotografiert, und als pdf Dokument zum Download abgelegt. Nicht immer in archiv-tauglicher Qualität, aber soweit ok.

Ich habe alle Titelblätter als jpg produziert, den Browser HTML-Code als Basis genommen, und auf die Schnelle paar statische Seiten zusammengebaut. Beim Anklicken eines Titelblattes geht ein neuer Tab im Browser auf, und man kann das Dokument in dem Tab auf der ganzen Größe durchscrollen. Alles zusammen dauerte 4h - während einer Zugfahrt nach Norden.

Zwei Fragen hatte ich mir zu beantworten:

  1. Lohnt sich eine jsp Programmierung?
  2. Will ich die pdf Seiten in meinem Standard Layout (Header, Menuleiste, Footer etc.) integrieren?
Die erste Frage war schnell beantwortet - nein, JSP Programierung bringt hier nicht. Die Daten sind statisch, es kommen keine neuen GPI Magazine dazu, und bei 106 Ausgaben lohnt die Verwendung einer DB auch nicht. Wenn es weitere Magazine als pdfs gibt (z.Bs.Prix Editions oder alte autosport), muss man das neu bewerten. Die zweite Frage zu beantworten hat etwas länger gebraucht ...


pdf Dateien in HTML

Der einfachste Weg ein pdf auzurufen, ist es in einem neuen Tab zu öffnen:
            <a href="/prod/F1-Media/GPI/1986/Grand.Prix.International.Magazine.1986.No.102.pdf" target="_blank">
            <img src="/prod/F1-Media/GPI/1986/GPI_1986_102.jpg" style="width:100%" class="image">
            </a>
So habe ich es letztendlich auch realisiert.

pdf Dateien in HTML "Einzubetten" geht auf mehreren, recht simplen Wegen, einer ist das <embed>Tag:

            <embed
            src="document.pdf"
            type="application/pdf"
            width="100%"
            height="100%"
            />
        
oder das <iframe>Tag:
        <iframe
        src="document.pdf#toolbar=0"
        width="70%"
        height="500pt"
        style="border:none"
        ></iframe>
    
Das Ergebnis ist für meinen Fall völig ausreichend. Nun aber zur Frage ob mein Standardlayout (Header, Footer, NavBar, etc.) angewendet werden soll. Ich hab mich dagegen entschieden, da der Header den sichtbaren Lesebereich des pdfs immer oben verkleinern würde. Man müsste zudem erstmal runterscrollen, das nervt bei den anderen Seiten schon gelegentlich. Zudem muss ist die Angabe height="100%" auf die ganze Höhe des pdf Dokumentes (Alles Seiten !!) und nicht auf das sichtbare Fensters (Browser) bezogen. Man kann die Höhe ansonsten nur in pt angegeben, aber keine Variablen (wie vw etc.), damit skaliert es nicht. Hier ist es mit   width="70%" und height="500pt" umgesetzt:

So weit, so simpel. Es gibt kommerzielle Viewer für HTML (mit Gizmos wie Seitenblättern und Suchfunktionen etc.), aber ich will ich da jetzt gar nicht mehr reinstecken - zumindest nicht bis es weitere Magazine als pdf gibt.